Last Minute-Aktion ist gestartet – Durchstarten in MV mit einem Ausbildungsplatz

Jetzt einen Ausbildungsplatz in Mecklenburg-Vorpommern finden: Die Fachkräftekampagne „Durchstarten in MV“ (www.durchstarten-in-mv.de) bietet Last Minute-Angebote für Ausbildungsplätze. „Unternehmen, die noch freie Ausbildungsplätze haben, können diese kostenlos auf unserer Internetseite einstellen. Sie werden deutlich sichtbar dargestellt. Wir wollen mit der Aktion darüber hinaus junge Menschen auf berufliche Perspektiven bei uns im Land noch stärker aufmerksam machen, die Chancen für einen Karrierestart hier im Land zu ergreifen. Die Aktion ist ein sinnvolles und ergänzendes Angebot, um Unternehmen und potentielle Auszubildende zusammenzubringen. Die Ferien sind auch eine hervorragende Möglichkeit, sich über Ausbildung und Praktika für den Beginn des neuen Schuljahres zu informieren“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe am Mittwoch.

Aktion läuft bis Ende der Sommerferien – Angebotsviel-falt zum Start schon verdreifacht

Die Aktion läuft bis zum Ende der Sommerferien am 04. September 2016. „Wir haben jetzt schon über 260 Last Minute-Angebote eingestellt. Rund 140 Unternehmen nehmen teil. Bereits zum Start der Aktion haben wir fast dreimal so viele Angebote. Das spricht für die hohe Resonanz auch bei der heimischen Wirtschaft“, so Wirtschaftsminister Harry Glawe weiter. Im Azubi-Atlas der Kampagne eingetragene Unternehmen können eigenständig ihre offenen Stellen markieren. Dort noch nicht vertretene Firmen sind in drei Schritten angemeldet. In ihren eigenen Profilen können sie ihr Logo, ein Foto und auch einen Film hochladen. Darüber hinaus können ausbildende Firmen mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern alle Informationen und Kontaktdaten einstellen, mit denen sie po-tenzielle Azubis für sich gewinnen wollen.

Ausbildungsangebot nutzen - fehlt der Nachwuchs, fehlen später auch die Fachkräfte

Wirtschaftsminister Glawe macht auch auf die Ausbildungssi-tuation in Mecklenburg-Vorpommern aufmerksam. „Die Aus-bildung ist die Grundlage für ein Unternehmen den eigenen Fachkräftenachwuchs aufzubauen. Eins ist doch klar: Fehlt der Nachwuchs, fehlen später auch die Fachkräfte“, betonte Glawe. Bei der Bundesagentur für Arbeit sind derzeit insge-samt 4.900 unbesetzte Ausbildungsplätze gemeldet, denen rechnerisch noch 3.400 unversorgte Bewerber gegenüberstehen. „Die Zahl frei bleibender Ausbildungsplätze vor allem in den HoGa-Berufen ist besorgniserregend“, betonte Glawe. In den sogenannten HoGa-Berufen waren im Juni noch 395 Ausbildungsplätze als Koch/Köchin und 348 Stellen als Restaurantfachmann/-frau sowie 301 Ausbildungsplätze als Hotelfachmann/-frau und 132 Plätze als Fachkraft Gastgewerbe unbesetzt. „Hier wächst für die Branche ein Problem heran“, sagte Glawe. Gesucht werden auch 272 Kaufmänner/-frauen im Einzelhandel und 243 Verkäufer/-innen.

Weitere Informationen zu Last Minute-Aktion

Im vergangenen Jahr gab es 340 Last Minute-Angebote, mehr als 150 Unternehmen haben an der mehrwöchigen Last Minute-Aktion teilgenommen. Über 1.300 Bewerbungsformulare wurden ausgefüllt. „Innerhalb der Last Minute-Aktion können die Ausbildungssuchenden mit einem besonderen Last Minute-Filter im Azubi-Atlas alle Firmen auswählen, die noch einen freien Ausbildungsplatz für dieses Jahr zu vergeben haben“, sagte Glawe. Die Angebote sind mit dem Last Minute-Symbol, einem roten Wecker, deutlich sichtbar hervorgehoben. Im Azubi-Atlas von „Durchstarten in MV“ sind derzeit über 1.370 Unternehmen mit über 3.100 Ausbildungsangeboten in 317 Berufen vertreten. Die Umkreissuche ermöglicht die gezielte Suche in meiner Heimatregion, die Informationen zu den Unternehmen zeigen an, ob es sich um einen TOP-Ausbildungsbetrieb handelt oder auch, ob Praktikumsplätze angeboten werden und vieles mehr. Über 700 Praktikumsangebote für die verschiedensten Berufe sind ebenso zu finden.

Weitere Neuigkeiten gibt es zu Last Minute-Unternehmen auch imFacebook-Kanal und Instagram-Kanal der Kampagne. Die Initiative „Durchstarten in MV“ des Wirtschaftsministeriums und der Industrie- und Handelskammern des Landes wirbt seit Oktober 2009 für Ausbildungs- und Berufsperspektiven in Mecklenburg-Vorpommern.

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