Mecklenburg-Vorpommern hat beste Pferdewirt-Azubis Deutschlands

Tanja Mettchen, Jeniffer Suderow und Lisa Struck (v. l.). Foto: J. Hein

Die neue „Deutsche Meisterin“ der Pferdewirtauszubildenden in der Fachrichtung Haltung und Service kommt aus Mecklenburg-Vorpommern. Lisa Struck vom Landgestüt Redefin setzte sich beim Bundesberufswettbewerb Ende November in Warendorf (NRW) in der Einzelwertung gegen ihre Konkurrenz aus elf anderen Bundesländern durch.

Auch „Mannschaftsgold“ ging an Mecklenburg-Vorpommern. Gemeinsam zeigten Tanja Mettchen vom Reitstall Klein Warin, Jennifer Suderow vom Reit- und Ausbildungsstall Neuendorf und Lisa Struck in „Haltung und Service“ sowie „Pferdezucht“ die besten Leistungen unter den insgesamt 36 Teilnehmern. Abgerundet wird das gute Ergebnis durch den vierten Platz Tanja Mettchens in der Einzelwertung „Pferdezucht“.
„Damit haben die Auszubildenden einmal mehr die Spitzenqualität der Ausbildung in unserem Bundesland unter Beweis gestellt und beste Werbung für das Pferdeland Mecklenburg-Vorpommern gemacht“, betont Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus und gratuliert den erfolgreichen künftigen Pferdewirtinnen. Eine besondere Anerkennung zollt er dabei der guten Arbeit durch die Ausbildungsbetriebe. Alljährlich werden in Mecklenburg-Vorpommern zwölf Pferdewirte ausgebildet.

Die Berufswettbewerbe sind für die Auszubildenden eine sehr gute Gelegenheit, sich auf ihre Abschlussprüfungen vorzubereiten. Hier können sie ihre theoretischen Fachkenntnisse und erlernten und geübten praktischen Fertigkeiten gut unter Beweis stellen sowie den Umgang mit Drucksituationen lernen, was ihnen in den kommenden Prüfungssituationen zugute kommen wird.

Hintergrund:
Alle zwei Jahre laden die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), der Arbeitskreis der zuständigen Stellen der Bundesländer und der Landwirtschaftskammern in Zusammenarbeit mit dem Landgestüt Warendorf (NRW) die besten Auszubildenden aller Bundesländer zum Bundes-Berufs-Wettbewerb nach Warendorf ein, um die Besten ihrer Zunft zu ermitteln.
Eine Mannschaft setzt sich aus zwei Auszubildenden der Fachrichtung „Haltung und Service“ und einem Auszubildenden der Fachrichtung „Pferdezucht“ zusammen. Die Teilnehmer stellten in drei verschiedenen Disziplinen ihr Können unter Beweis. Die Ergebnisse setzen sich aus Einzelnoten zusammen, so für das Abteilungsreiten einer Dressuraufgabe der Klasse E-A oder das Vorführen eines Pferdes auf der Dreiecksbahn. In die Mannschaftswertung gehen zudem eine gemeinsame Kurzpräsentation mit beratendem Charakter und eine Pferdebeurteilung ein.

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