Stark, stärker, Satow

Stark, das erkannten auch die Organisatoren des Bundeswettbewerbs „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“. In der diesjährigen Runde belegte die Schule am See den Platz 9. Das ist stärker als es klingt. „Die neuntbeste Schule von 700 – wir sind alle stolz wie Oskar, dass wir überhaupt hier sein dürfen“, freut sich Lehrer Detlef Galda bei der Auszeichnung in Berlin. Er ist maßgeblich verantwortlich für die zielgerichtete Vorbereitung an der Regionalen Schule und zuständiger Lehrer für Berufsorientierung.

Seit 25 Jahren engagiert sich das gesamte Satower Lehrerkollegium dafür, Schülerinnen und Schüler ab 9. Klasse mit der Berufs- und Arbeitswelt in Kontakt zu bringen. Niemand stürzt mit dem Zeugnis in der Hand ins kalte Wasser des Erwachsenseins. Besser noch: Längst sind fruchtbare Kooperationen mit Unternehmen aus dem Umland entstanden. „Und ohne die Unterstützung von Eltern und das Engagement der Vereine ist auch das undenkbar“, erinnert Detlef Galda an weitere Mitstreiter.

Die Juroren würdigten vor allem, dass im Bereich der Berufsorientierung die Schule am See eine Vorbildfunktion einnimmt. Jährlich findet hier ein Berufskundetag statt, an dem sich über 40 Unternehmen aus der Region vorstellen. Auch Schülerinnen und Schüler anderer Schulen nehmen dieses Angebot wahr.

Zurecht erhielten also Schüler und Lehrer am 5. Juni aus den Händen von Bundespräsident Joachim Gauck ihre Auszeichnungsurkunden. „Das ist ein wahnsinniger Erfolg für uns“, so Detlef Galda.

Beim größten deutschen Schulwettbewerb werden alle zwei Jahre herausragendes Engagement und innovative Konzepte in der Berufsorientierung ausgezeichnet. Wesentliche Kriterien sind für die Organisatoren Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Bundesagentur für Arbeit, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und Deutsche Bank Stiftung individuelle Förderung, Netzwerkbildung und Übergangsmanagement. Diese sehen sie als Schlüssel für mehr Chancengerechtigkeit an deutschen Schulen.

Detlef Galda denkt gleich weiter: „Nun gilt es den nächsten Schritt zu machen und im Netzwerk ,Starke Schule’ aktiv zu werden. Für Kollegen wird es zahlreiche Weiterbildungen geben, Schüler werden sich präsentieren können, die Schule wird selber Weiterbildungen anbieten können. Es wird zu Erfahrungsaustauschen kommen, mit dem Ziel, nicht nur die Schule, sondern auch alle daran beteiligten inhaltlich und konzeptionell weiter voran zu bringen.“ Alle Informationen zu „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ unter www.starkeschule.ghst.de.

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