Dein Land, deine Chance!

Birte Kindor, 19

Birte Kindor stammt aus Bützow, hat dort ihr Abi gemacht und sich dann auf den Weg gemacht, die Welt kennenzulernen. Ihr Weg führte zur Rostocker Reederei AIDA und damit aufs Meer.

»Als ich fünf war, begann ich Klavier zu spielen, tanzte sechs Jahre und suchte Ausgleich in vielen Sportarten. Doch schon seit längerer Zeit wusste ich, dass es in die technische Richtung gehen soll. Als ich von dem dualen Studium bei AIDA hörte, war das mein größtes Ziel nach dem Abi. Es bietet Abwechslung zwischen Theorie und Praxis. Außerdem habe ich nach drei Jahren einen abgeschlossenen Beruf – den des Mechatronikers. Die Kombination von dualem Studium und Ausbildung verleiht einem ein sicheres Gefühl, weil man über die Berufsausbildung an das Studium herangeführt wird - die Praxisnähe ist der größte Vorteil. AIDA bietet die Möglichkeit, auf der ganzen Welt zu arbeiten. Und nebenbei kann ich die Natur und die Sehenswürdigkeiten fast aller Kontinente bestaunen. Begonnen habe ich die Ausbildung mit der Theorie in der Güstrower Berufsschule für ein halbes Jahr, zweimonatigen Praxiskursen im AFZ in Rostock und nun einem viermonatigen Bordaufenthalt. Dann folgt ein Jahr Studium. Ungefähr in diesen Abschnitten ist die fünfjährige Ausbildung aufgebaut. An Bord können wir in alle technischen Bereiche hereinschauen und auch anpacken. Es macht viel Spaß, im Maschinenraum rumzuschrauben und selbst Reparaturen durchzuführen. Natürlich ist es am Anfang schwer, sich von allen an Land für eine gewisse Zeit zu verabschieden, aber ich glaube, auf dem Schiff ergeht es jedem so, und alle sind offen für neue Bekanntschaften. Außerdem könne wir ja über Internet und Bordtelefon mit der Heimat in Kontakt bleiben. Auch Abwechslungen wie Sport, Shows und Landgänge nehmen fast jeden das Heimweh. Wenn ich fertig bin, kann ich als 3. Wachingenieur auf den AIDA-Schiffen arbeiten. Besonders freut mich, dass wir von AIDA übernommen werden. Aber wer will, kann auch auf anderen Schiffen anheuern. Ich jedenfalls will erstmal ein paar Jahre bleiben.«