Felix Krey

Bild zum Portrait von Felix Krey

"Ich bin hier durchgestartet, weil das Land alles bietet, was ich brauche."


Schon sein Leben lang wohnt Felix Krey in Wardow bei Laage. Und so wollte er auch für die Berufsausbildung nicht weg aus der Gegend. Er ist technikinteressiert, mag die Verbindung von Theorie und Praxis – diese Mischung hat er als Elektroniker für Betriebstechnik gefunden. Nach der Lehre wurde er von seinem Ausbildungsbetrieb TRW Airbag Systems in Laage übernommen.

In der 12. Klasse hatte ich mich hier um eine Lehrstelle beworben – und es hat sofort geklappt. Eigentlich wollte ich Mechatroniker werden, aber dann hat man mir vorgeschlagen, Elektroniker zu lernen – heute bin ich froh, dass ich´s gemacht habe. In unserer Ausbildung haben wir natürlich zuerst Grundwissen erworben, aber dann ging´s bald auch in die Praxis im Airbag-Werk Laage, und wir haben alle Abteilungen kennengelernt. Vor kurzem habe ich meine Lehre abgeschlossen und hier sofort eine feste Stelle bekommen. Zu meinen Aufgaben gehört die Fehlersuche in den Produktionslinien. Das läuft über spezielle Programmierungsgeräte, auf denen die Software aller Linien vorhanden ist. Wenn es eine Störung gibt, bekommen wir eine Meldung vom System und versuchen die Stelle zu finden, an der´s hakt. Dort beheben wir den Fehler mechanisch, das kann ein kaputter Sensor, eine Leitung oder anderes sein. Außerdem geht es um Optimierung: Wie können die Prozesse noch reibungsloser gestaltet werden? Das hat auch mit vorausschauender Arbeit zu tun, das macht mir echt Spaß. Ich überlege, mich vielleicht später zum staatlich geprüften Techniker weiterzubilden oder zu studieren. Mit dem Zeugnis der 12. Klasse und dem Lehrberuf wird die Fachhochschulreife anerkannt. Das will ich demnächst beim Bildungsministerium beantragen. Dann könnte ich zum Beispiel Elektrotechnik studieren, gern mit der Spezialisierung Automatisierung – das würde mich interessieren. Hier weg wollte ich nie, denn das Land bietet alles, was ich brauche. Wenn ich hätte wählen müssen – es wäre immer MV geworden.


Durchstarter im Interview