Marian Klober

Bild zum Portrait von Marian Klober

"Ich bin hier durchgestartet, weil ich mich hier sicher fühle."


Während seiner Schulzeit in Schwaan wollte Marian Klober Handballer werden oder Feuerwehrmann oder Polizist – wie viele andere Jungs auch. Aber durch ein Praktikum in einem Stralsunder Hort merkte er, dass er gut mit Kindern umgehen kann. Deshalb entschied er sich für eine Ausbildung zum Sozialassistenten an der privaten beruflichen ecolea-Schule in der Hansestadt.

Sozialassistenten helfen den Erziehern in der Kita oder im Hort, kümmern sich um einzelne Kinder oder bestimmte Beschäftigungen. In meiner Klasse hier an der ecolea sind viele Frauen, das Alter reicht von 17 bis knapp 40. Der Unterricht besteht aus Modulen, zum Beispiel Pädagogik/Psychologie, Spielerziehung/Richtiges Lernen oder Gesundheit/Körper/Erste Hilfe. Zur Ausbildung gehören natürlich auch Praktika. Der Themenbereich ist vorgeschrieben, etwa Menschen mit Beeinträchtigungen oder Kinder, die Einrichtung suchen wir uns aber selbst aus. Ich war gerade in einer Kita und in einer Förderschule. Dort durfte ich sogar unterrichten und Förderangebote mit zwei oder drei Kindern durchführen. Welche Altersgruppe mir am besten gefällt, weiß ich noch gar nicht genau. Zuerst lagen mir die Fünf- bis Sechsjährigen am meisten, weil sie schon etwas mehr können als die Kleinen. Aber jetzt an der Förderschule hatte ich mit Zehn- bis Elfjährigen zu tun, das war auch toll.


Nach zwei Jahren hat man den Abschluss. Wenn man danach weitermacht, ist man nach weiteren zwei Jahren Erzieher – das ist auch mein Ziel. Verschiedene Fachgebiete werden noch vertieft, etwa Pädagogik oder Psychologie. Die Einsatzmöglichkeiten später sind breit gefächert: nicht nur im Kindergarten oder im Hort, sondern zum Beispiel auch in Förderschulen oder betreuten Wohngruppen.
Ich wollte nicht aus MV weggehen – auch nicht wegen mehr Geld. Ich bin hier groß geworden, es ist total schön, ich fühle mich wohl und sicher.