Blitzumfrage: Unternehmen in MV brauchen Fördermaßnahmen

Das Ergebnis der aktuellen Blitzumfrage unter fast 4000 Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft vom 17. bis zum 20. November im Land. Bei der  rund 500 Unternehmen teilgenommen haben.

 

 

 

Laut der Blitzumfrage haben in diesem Jahr 30 Prozent der Unternehmen Stornierungen von Aufträgen erhalten. Besonders betroffen von der Pandemie ist die Reisewirtschaft uns das Gastgewerbe, welche Umsatzverluste hinnehmen müssen. Jedes zweite Unternehmen in MV befürchtet Umsatzeinbrüche von mehr als 10 Prozent. Während andere Unternehmen mit 20 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr rechnen - Die Unternehmen in MV sind sehr unterschiedlich von der Pandemie betroffen. Mit Blick auf die geplante Verlängerung des Lockdowns im Dezember fordert Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der geschäftsführenden IHK der Landesarbeitsgemeinschaft der IHKs in MV:

„Die Unternehmen brauchen eine schnelle, unbürokratische Fortsetzung der Hilfsprogramme zur Sicherung ihrer Liquidität. Wir erwarten von der Politik dass die beschlossenen Maßnahmen auch breit und verständlich kommuniziert werden. Bei Verlängerung des Lockdowns im Dezember darf es keine pauschale Schließung ganzer Branchen wie der Hotellerie und Gastronomie mehr geben."


Um die Wirtschaft in der aktuellen Situation zu stützen, wünschen sich 60 Prozent der Unternehmen eine Entlastung von Bürokratie. Diese Forderung kommt aus allen Branchen und von kleinen und mittleren Unternehmen gleichermaßen.

 

 

Die gesamte Auswertung der Blitzumfrage finden Sie hier.

 

 

 

Quelle: IHKs in Mecklenburg Vorpommern