Employer Branding & Azubimarketing

Um junge Nachwuchskräfte anzusprechen, muss Ausbildung erlebbar sein.

Ausbildung erlebbar machen

Die duale Ausbildung in Deutschland ist ein internationales Vorzeigemodell. Immer wieder versuchen andere Länder und Staaten dieses Modell für zu adaptieren. Doch in ihrem Heimatland Deutschland hat die duale Ausbildung manchmal ein angestaubtes Image. In persönlichen Gesprächen mit Jugendlichen und auf Berufsmessen hören wir immer mal wieder, dass die duale Ausbildung als nicht modern oder sogar als Karrieresackgasse wahrgenommen wird. Stimmt nicht!

Also liegt es uns, die Stärken und beruflichen Perspektiven für den Berufseinstieg mit einer dualen Ausbildung attraktiv zu positionieren und die Botschaft zu kommunizieren. Um junge Nachwuchskräfte anzusprechen, muss Ausbildung erlebbar sein.

Auszubildende und Mitarbeiter als Botschafter

Menschen, Unternehmenskultur, aktuelle Stellen und Entwicklungsmöglichkeiten für Ihre Mitarbeiter: Lassen Sie auch Ihre Mitarbeiter zu Wort kommen, das vermittelt glaubwürdige spannende Unternehmenseindrücke. Sie schaffen einen sympathischen Blick hinter die Kulissen und können mit interessierten Bewerbern noch schneller in einen persönlichen Dialog treten.

Persönliche Kontakte auf Messen

Als Aussteller auf Ausbildungs- und Berufsmessen haben Sie zahlreiche Möglichkeiten, sich vor Ort überzeugend zu präsentieren und erhalten Zulauf von Ihrer Zielgruppe, deren Interessen, Stärken und Fähigkeiten zu Ihrer individuellen Ausbildungsangeboten passen. Dennoch ist der Messeauftritt mit einem einzelnen Counter oder einem Roll up sicher keine ansprechende Darstellung mit der Sie den gewünschten Effekt von vielen, qualitativen Gesprächen erzielen werden. Die jungen Nachwuchskräfte von morgen möchten sich ausprobieren, Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter kennenlernen – und das am besten direkt in der Praxis. Eine interaktive Standgestaltung oder Azubis als Ausbildungsbotschafter, bei denen die Bewerber ihre zukünftigen Kollegen kennenlernen und ihre Aufgaben auch gleich testen können, sollte somit der Anspruch für einen erfolgreichen Messeauftritt sein.

Informationstage und Praktika

Gewähren Sie interessierten Bewerbern einen Einblick und geben Sie Ihnen die Möglichkeit sich persönlich von Ihrem Ausbildungsbetrieb zu überzeugen. Sie geben den jungen Talenten also die Chance erste Kontakte zu knüpfen sowie ihre eigenen Stärken und Schwächen zu entdecken. Nur auf diese Weise könne sie eigenständig herausfinden, ob der gewählte Ausbildungsberuf und Ihr Ausbildungsbetrieb wirklich zu ihnen passt.

Image- & Recruitingfilme

Präsentieren Sie sich als Arbeitgeber mit bewegten Bildern und sprechen Sie potenzielle Bewerber gezielt und modern an. Die Videos können auf Ihrer eigenen Webseite, bei YouTube oder bei „Durchstarten in MV“ einstellen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Videos machen Ihr Unternehmen emotional und visuell erlebbar. Setzen Sie Ihre Stärken authentisch in Szene.

Wie baut man eine Arbeitgebermarke auf?

Bei dem Aufbau einer Arbeitgebermarke geht es vor allem darum, sich positiv von seinen Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt abzuheben. Dazu gilt es, ein Arbeitgeberprofil zu entwerfen, das die Einzigartigkeit und die Stärken Ihres Unternehmens in den Vordergrund rückt.

Employer Branding erfordert somit eine enge Zusammenarbeit des Personalwesens, des Marketings und natürlich der Geschäftsführung. Nachfolgend möchten wir Ihnen drei Basisschritte für die Definition Ihrer Arbeitgebermarke vorstellen:

Die Analyse Ihres Unternehmens als Arbeitgeber

  • Wo liegen die Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens?

  • Was hebt Ihr Unternehmen von Mitbewerbern ab?

  • Was erwarten potentielle Bewerber von Ihrem Unternehmen?

  • Was kann Ihr Unternehmen potenziellen Bewerbern bieten?

Um herauszufinden, was die Wunschkandidaten von einem Unternehmen erwarten, bietet es sich an, neue Mitarbeiter nach ihren Erwartungen zu befragen oder erkundigen Sie sich direkt bei potenziellen Bewerbern, zum Beispiel auf einer Ausbildungs- oder Job-Messe.

Die Werte, die Ihr Unternehmen ausmachen

Sie sollten die Kernwerte Ihres Unternehmen Kernwerte definieren. Ein klassischer Fehler bei der Definition der Unternehmenswerte ist, alles sein zu wollen, sowohl traditionsbewusst als auch fortschrittlich, dynamisch aber auch beständig. Durch solche Widersprüche wirkt eine Arbeitgebermarke schnell unglaubwürdig und beliebig – eben wie die eierlegende Wollmilchsau. Eine starke Arbeitgebermarke konzentriert sich daher auf wenige Kernwerte. Ein Tipp von uns: Profil entsteht durch weglassen.

Grundsätzlich gilt im Bereich Employer Branding: ehrlich sein. Die Kernwerte sollten authentisch von Ihrem Unternehmen gelebt werden, ansonsten ziehen die Mitarbeiter nicht mit und die Arbeitgebermarke wird schnell als reine Werbebotschaft enttarnt. Employer Branding kann dann sogar einen gegensätzlichen Effekt für die Personalakquise haben.

Die Botschaft Ihres Unternehmens als Arbeitgeber

Wie möchten Sie von potentiellen Auszubildende und Fachkräfte wahrgenommen werden? Zentrales Element des Employer Brandings ist der Entwurf einer prägnanten Botschaft, welche die Arbeitgebermarke zusammenfasst und das Unternehmen als Arbeitgeber unverwechselbar macht. Gleichzeitig kann Ihre Botschaft werbewirksam als Slogan genutzt und an die Zielgruppen kommuniziert werden.

In jedem Fall sollte die Botschaft Ihre individuelle Unternehmensstärke hervorheben und die Kernkompetenz Ihres Betriebes thematisieren (z.B. Beherbergungsleistungen oder Energieerzeugung).

Die Kreation der Arbeitgebermarke

Eine einheitliche Kommunikationsstrategie ist für erfolgreiches Employer Branding essentiell. Die Strategie sollte sich durch alle Recruiting Maßnahmen, von der Stellenausschreibung bis hin zur eigenen Karrierewebseite, ziehen.

Neben den klassischen Recruiting-Kanälen sollte Ihr Unternehmen auch versuchen, die neuen Medien und innovative Kommunikationsmaßnahmen für das Employer Branding einzuspannen. Einige Beispiel haben wir nachfolgend für Sie aufgelistet:

  • Beiträge von Mitarbeitern in Fachzeitschriften

  • Whitepaper zu Fachthemen auf Ihrer Unternehmenswebsite

  • Pressemeldungen zu attraktiven Arbeitgebermaßnahmen in regionaler Presse und Fachzeitschriften

Im Azubimarketing darf es zur Ansprache der jungen Zielgruppen auch gerne etwas mutiger sein. Denn grundsätzlich gilt: „Wer wagt, gewinnt!“. Die Digitalisierung prägt die Azubis von morgen, genauso wie Ihr Medien- und Kommunikationsverhalten.

Ihr Unternehmen im besten Licht präsentieren

Ob nun Fach- und Führungskräfte oder eben Auszubildende, die Generation Y bis Z, Digital Natives oder Generation Internet, sie alle haben eines gemeinsam: Sie beschreibt eine hochqualifizierte und anspruchsvolle Generation von potentiellen Mitarbeitern, die alle selbstverständlich das Internet und das Social Web für die Informationssuche nach interessanten Arbeitgebern nutzen.

Sie können sich also sicher sein, dass Ihre zukünftigen Azubis Ihr Unternehmen im Internet und in den soziale Medien suchen. Und auch hier gilt, der erste Eindruck zählt. Nachfolgend einige Hinweise, wie Sie sich als attraktiver Arbeitgeber in der Online-Welt präsentieren können:

  • Sie müssen bei Google gefunden werden: Prüfen Sie, ob Ihre Website suchmaschinenoptimiert ist, sodass Sie via Google Ranking auch von der Zielgruppe gefunden wird. Weiterhin sollte die Webseite inhaltlich und technisch so aufgebaut sein, dass Ihre Web-Besucher ein positives Nutzererlebnis erfahren.

  • Ihre Webseite sollte für mobile Endgeräte optimiert sein: Junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahren in Deutschland verbringen täglich ca. 5,5 Stunden online – und das vor allem mobil. Ist Ihre Webseite nicht responsive aufgebaut, wird sie für die Benutzer also nicht optimal dargestellt und das wird häufig als unattraktiv von den zukünftigen Bewerbern angesehen.

  • Präsentieren Sie sich dort, wo Ihre Zielgruppe sich aufhält: Professionelle Netzwerke wie XING, LinkedIn oder auch Facebook haben sich als Kommunikationskanäle für die Akquise von Fachkräften längst etabliert. Bei der Gewinnung von potentiellen Azubis sind diese Kanäle aufgrund des Medien- und Informationsverhaltens der jungen Zielgruppe häufig nicht erfolgreich. Analysieren für Ihr Unternehmen, welche Zielgruppe innerhalb der großen Auswahl von Ausbildungsinteressierten Sie ansprechen möchten und prüfen Sie dann, wo sie sich online aufhalten. Wahrscheinlich sind vorwiegend soziale Netzwerke, die von den jungen Menschen in der Freizeit genutzt werden, wie z.B. Instagram, Snapchat oder YouTube.

  • „Durchstarten in MV“ für Ihr Azubimarkting: Neben einer eignen Karriere-Webseite Ihres Unternehmens oder Profilen in sozialen Netzwerken, ist die Präsentation Ihres Unternehmens in Online-Portalen rund um das Thema Ausbildung besonders effektiv für die Zielgruppenansprache. „Durchstarten in MV“ stellt seit 2013 den „Azubi-Atlas“ als landesweites Ausbildungsportal für Mecklenburg-Vorpommern bereit. Mehr als 1.400 Unternehmen nutzen die Chance bereits und setzen sich mit einem eigenen Unternehmensprofil und Ihren Ausbildungsangeboten für zukünftige Azubis in Szene.

Vorteile Ihrer Teilnahme bei „Durchstarten in MV“

  • Zentrale Anlauf für die Zielgruppe: Jeder der das rot leuchtende Logo im Land sieht, weiß: hier geht’s um Ausbildung. „Durchstarten in MV“ hat es geschafft sich seit 2009 als unverwechselbare Marke für Ausbildungsmarketing zu etablieren. Das zeigen auch die Zugriffszahlen auf die Webseite durchstarten-in-mv.de. Monatlich nutzen rund 10.000 Webseite-Besucher unser Online-Portal und somit auch unseren „Azubi-Atlas“.

  • Ein Unternehmensprofil als kleiner Version der Karriere-Webseite: Nutzen Sie Ihr Unternehmensprofil in unserem „Azubi-Atlas“ als digitale Visitenkarten für Ihren Ausbildungsbetrieb. Jedes Unternehmen kann sein Profil und seine Angaben durch individuelle Zugangsdaten jederzeit aktualisieren und bearbeiten. Sie bestimmen, wie Sie Ihr Unternehmen präsentieren und welche Botschaften Sie an die potentiellen Azubis vermitteln möchten. Darüber hinaus ist jedes Unternehmensprofil strukturell gleich aufgebaut. Auf diese Weise können die Ausbildungsinteressierten sich auf den ersten Blick neutral informieren und unsere Ausbildungsbetrieb im Land haben die Chance mit ihre Inhalten als Ausbilder zu überzeugen.

  • Kostenlose Registrierung: Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit sowie die drei Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern initieren und finanzieren die Ausbildungsinitiative, sodass alle Unternehmen im Land unser Online-Portal kostenfrei nutzen können.