Alexandra Grimm

Mediengestalter/in Digital und Print

Folienprint RAKO GmbH

Ich bin hier durchgestartet, weil ich mich wohlfühle und hier bleiben wollte.
Alexandra Grimms Weg zu ihrer Ausbildung führte sie unter anderem auf einige Ausbildungsmessen. Und genau dort fand sie ihren Weg unter all den Berufen, für die sie sich interessiert hatte. Jetzt lernt sie Mediengestalterin für Digital- und Printmedien bei der Folienprint Rako GmbH in Gallin.

In den letzten Jahren vor dem Abi wusste ich noch nicht genau, was ich werden wollte. Industrie- oder Automobilkauffrau hätte ich mir vorstellen können oder Polizistin. Oder eben Mediengestalterin. Dafür hätte ich zwar kein Abitur gebraucht, aber ich wollte erstmal mit dem Berufsabschluss eine stabile Grundlage haben, auf die eigenen Beine kommen. Ob ich später tatsächlich studiere, weiß ich noch nicht. Hier mit Folienprint ging es ganz schnell: Bewerbung abgeschickt, Probetag gemacht, Ausbildungsvertrag bekommen – das ging innerhalb von zwei Wochen über die Bühne. Eigentlich gehört es bei den Mediengestaltern dazu, viele Entwürfe und Layouts zu machen. Das ist hier etwas anders, weil wir meist die Vorlagen von den Kunden bekommen. Wir vollenden die Bildbearbeitung, bereiten deren Druckdaten auf, passen sie an unsere Systeme an – und dann stellen wir die Verpackungen her. Inzwischen bekomme ich auch schon selbst Aufträge auf den Tisch, die ich selbständig bearbeite. Meine Ausbilderin ist da, wenn ich Hilfe brauche, aber auch alle anderen Kollegen sind ständig für mich ansprechbar. Manchmal gestalten wir Flyer oder solche Sleeves für Promotion-Zwecke. Das sind lange bedruckte Plasteschläuche, die zum Beispiel zu Tüten verarbeitet oder als Hülle um Flaschen herum geschrumpft werden. Für die Gestaltung muss man kreativ sein. Ich kann zwar nicht so gut zeichnen, aber ich habe Ideen und die kann ich am Computer umsetzen. In der Ausbildung liegt mein Schwerpunkt auf Bildbearbeitung, weil ich das hier bei Folienprint am meisten brauche. Aber wir lernen auch vieles andere, was einfach zum Beruf dazugehört, zum Beispiel, Websites zu gestalten. Und vielleicht braucht man es später, falls man mal woanders arbeitet. Es gibt ja auch Jobs in Werbeagenturen oder in Druckereien. Viele wollen weg – in große Städte oder ganz raus aus MV. Ich wollte das nie – ich finde es schön hier und wollte bleiben. Und das hat geklappt.

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