David Roob

Beton- und Stahlbetonbauer/in

Betonwerk Schwerin

Ich bin hier durchgestartet, weil es nicht meins ist, woanders hin zu gehen. Ich bin mehr so heimatverbunden.
Bald ist David Roob Geselle. Er stammt aus Leezen bei Schwerin und hat direkt in der Landeshauptstadt seine Ausbildungsbetriebe gefunden. Die ersten beiden Jahre lernte er in einem anderen Betrieb Hochbaufacharbeiter, aber er wollte den Abschluss als Beton- und Stahlbetonbauer machen und wechselte deshalb für ein drittes Lehrjahr ins Betonwerk Schwerin.

Ich wusste schon lange, dass ich irgendwas auf dem Bau lernen wollte. Ich bin kein Mensch, der in einem Büro sitzen will. Ich brauche was Handfestes, bei dem man sehen kann, was man geschafft hat. Meine Lehre teilt sich in Berufsschule, Arbeit im Betrieb und eine überbetriebliche Ausbildungseinrichtung. Zuerst hatten wir fast nur Theorie, im zweiten Lehrjahr haben wir dann schon ab und zu gearbeitet, und jetzt im dritten sowieso. Das kommt mir sehr entgegen, weil ich gern was Praktisches mache. Ich habe zum Beispiel auf einer Baustelle an der A 24 bei Neustadt-Glewe mitgearbeitet, an der neuen Wildbrücke bei Gudow und an der großen Straßenbahnbrücke hier in Schwerin. In der Ausbildung ging es natürlich um solche Sachen wie Betonzusammensetzung, Schalung, Bewehrungselemente, und es gab auch einen Teil über Straßenbau, Zimmerei und Fliesenlegerarbeiten. Jetzt hier im Betonwerk sind die Tätigkeiten im Prinzip genauso wie in meiner alten Firma, nur dass wir in einer Halle arbeiten – das ist schon angenehmer als auf einer Baustelle. Und man weiß, wann man anfängt und wann man fertig ist. Denn ich habe ja auch noch meine Hobbys. Ich bin in der Freiwilligen Feuerwehr Leezen und auch im Gefahrgutzug Parchim. Sollte ich mal gebraucht werden, würde mein Betrieb mich sofort freistellen. Das haben sie auch schon gemacht, wenn ich zu Lehrgängen für die Feuerwehr fahren wollte. Wegzugehen kam für mich nie in Frage. Ich habe meine Freunde und meine Familie hier, Berge mag ich auch nicht – ich bin heimatverbunden.