Dennis Marquardt

Bild zum Portrait von Dennis Marquardt

"Ich bin hier durchgestartet, weil mir die Umgebung und die Stimmung im Betrieb gefallen."


Zur Schule gegangen ist Dennis Marquardt in Wittenberge. Nach dem Abi entschied sich der Brandenburger gegen ein Studium und kam nach Mecklenburg-Vorpommern. In Malchow macht er die dreieinhalbjährige Ausbildung zum Zahntechniker.

Zu studieren – das wäre mir zu theoretisch gewesen. Also habe ich zwei Praktika in Zahntechniklabors gemacht und gemerkt: Das ist was für mich. Hier in der Firma Buuck gefällt es mir gut. Derzeit bin ich meist im Gipsraum, wo die Modelle der Zahnprothesen ausgegossen werden, die die Kollegen später bearbeiten. Später werde ich auch in der Keramikabteilung sein, wo Brücken angefertigt werden. Nach und nach lerne ich alle Arbeitsschritte kennen. Zahntechnik ist 'ne ziemliche Fummelarbeit, alles muss wirklich ganz genau sein – aber für mich ist das okay.
Die Berufsschule ist in Rostock. Wenn ich dort bin, wohne ich im angeschlossenen Internat, das ist in Ordnung. In den berufsbezogenen Fächern geht es um Prothesen und ihre Herstellung, um anatomische Details und natürlich um die Werkstoffe, die in der Zahntechnik verwendet werden, also Keramik, Edelmetall, Nichtedelmetalle, Gips und Kunststoffe. Dazu gibt es auch allgemeinbildende Fächer, aber zum Glück kein Mathe.
Bis zu mir nach Hause sind es von Malchow aus fast 100 Kilometer, deshalb habe ich hier eine Wohnung. Was ich nach der Ausbildung mache, weiß ich noch nicht. Vielleicht entscheide ich mich ja doch noch für ein Studium – als Zahntechniker hätte ich sicher gute Chancen, angenommen zu werden.