Franziska Teske

Gestalter/in für visuelles Marketing

projekt rk | Messe Design Werbung

Ich bin hier durchgestartet, weil es für mich nicht in Frage kam wegzugehen.
Als Franziska Teske in ihrer Heimatstadt Bad Doberan das Abitur machte, wusste sie noch nicht genau, was sie studieren wollte. Und dann schien es ihr wichtiger, erstmal eine abgeschlossene Berufsausbildung zu haben. Dieses Ziel hat sie nun erreicht: Bei der Messebau-Firma „projekt rk“ in Stäbelow bei Rostock lernte sie Gestalterin für visuelles Marketing. Nicht lange nach dem Abschluss wurde sie schon Teamleiterin.

Für mich war schon immer klar, dass ich was Kreatives machen wollte. Denn Kunst war mein Lieblingsfach. Kreativ und handwerklich zu arbeiten - das lag mir schon in der Schule. Auf der Suche nach einem geeigneten Beruf hatte ich mir eigentlich Mediengestalterin ausgesucht. Aber Gestalterin für visuelles Marketing klang noch besser. Und die Entscheidung war absolut richtig. In der theoretischen Ausbildung geht es viel um Schaufenstergestaltung – das haben wir in unserer Firma nicht so oft. Was wir hier bei „projekt rk“ brauchen, ist die Werbetechnik: Banner, Schilder, Autobeschriftungen und ähnliches. Schon während der Lehre durfte ich in jede einzelne Abteilung reinschnuppern, dadurch kann ich jetzt die Arbeitsabläufe besser einschätzen. Ich bin jetzt seit einem halben Jahr Teamleiterin für den Druckbereich und die Werbetechnik-Fertigung. Das heißt, ich organisiere für fünf Leute die Arbeit, besorge die nötigen Materialien, halte Rücksprache mit anderen Abteilungen. Das ist sehr abwechslungsreich. Unsere Firma stattet ja unter anderem die Messeauftritte der Kunden komplett aus: von Teppich und Stühlen über die Doppelstockbühne bis zu den Beschriftungen. Manche Wünsche sind schon extravagant, aber bisher haben wir es immer hinbekommen, sie zu erfüllen. Unsere Werkstatt baut vieles selbst, so sind wir flexibel. Ich wusste bald, dass ich mir diese Arbeit für eine lange Zeit meines Berufslebens vorstellen kann. Jeder hat ja so beliebte Arbeiten, bei mir ist das – außer dem Organisieren - zum Beispiel das Nähen, die Arbeit mit Bannern und alles, wofür man Präzision, Geduld und eine ruhige Hand braucht. Und wenn etwas neu ausprobiert wird, da bin ich auch gern dabei. Aus meiner Heimat wegzugehen, kam für mich nicht in Frage. Mich halten hier mein Mann, meine Familie, die Ostsee, das Land, meine Stadt Bad Doberan.