Tobias Hahnemann

Beton- und Stahlbetonbauer/in

Ich bin hier durchgestartet, weil ich rum komme und die Kollegen fetzen.
Der gebürtige Sachse Tobias ist mit sieben Jahren nach Rostock gezogen und kann sich keinen besseren Ort zum Leben und Arbeiten vorstellen. Nachdem er seine erste Lehre als Textilreiniger abbrach, startete Tobias als Stahlbetonbauer durch. Bei der TIAS Tiesler Tief- und Hochbau GmbH hat er seinen Traumberuf gefunden.

Traumberuf deswegen, weil er ständig in Bewegung ist. Als aktiver Mensch braucht Tobias Abwechslung und neue Herausforderungen. Auch das Arbeiten mit verschiedenen Materialien macht den Beruf für ihn interessant: „Mir gefällt, dass ich mit Beton und Holz arbeiten kann. Außerdem bin ich immer an der frischen Luft und in Bewegung. Die Kollegen haben dabei sicher auch eine Rolle gespielt.“ Seine Kollegen konnte Tobias bereits im nullten Lehrjahr kennenlernen und von sich überzeugen. Das Qualifizierungsjahr wurde ihm im Rahmen der Fachkräfteinitiative „Berufsstart Bau“ des ABC Baus ermöglicht.

Heute kann Tobias das Team bereits im 1. Lehrjahr tatkräftig unterstützen. Zu seinen Hauptaufgaben gehören das Erstellen von Stahlkonstruktionen für verschiedene Bauwerke sowie das Mischen und Gießen von Beton. Für ein Fundament stellt er zum Beispiel eine Schalung her, in die der Beton gegossen wird. Nur so kann das Material nicht auslaufen und erhält die gewünschten Maße. Sein Handwerk ist aber nicht nur bei Neubauten, sondern auch für Sanierungen und Modernisierungen gefragt. Für seine Arbeit muss Tobias nicht nur das nötige Wissen über die Baustoffe und handwerkliches Geschick haben, sondern auch schwindelfrei sein. Nicht selten steht ein Stahlbetonbauer auf Laufstegen in luftiger Höhe.

Für Tobias gar kein Problem. Genauso wenig wie das Handling seiner täglichen Werkzeuge. Dazu gehören die Zange, der Hammer und der Zollstock. Umgehen kann er auch mit dem launenhaften Wetter, das auf dem Bau zu einer echten Herausforderung werden kann. „Wir müssen natürlich auch im Regen und bei praller Sonne arbeiten. Deswegen muss man wissen, ob man das machen möchte. Das ist nicht jedermanns Sache. Aber dafür kommt man viel rum.“ Und zwar in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Der Fachbetrieb aus Waldeck ist mit rund 50 Baustellen jährlich gut aufgestellt. Langweilig wird es also nie. Obendrein bietet das Handwerk  gute Perspektiven. Tobias Know-How ist überall gefragt. Zum Beispiel beim Bau von Brücken, Straßen oder Häusern. Zwar hat er noch zwei weitere Lehrjahre vor sich, aber eines kann er sich schon jetzt vorstellen: „Ich möchte den Weg mit der Firma weitergehen, den Facharbeiter machen und dann schauen, was noch kommt.“

Zunächst hofft er aber, dass er die kommenden Ausbildungsjahre gut meistert. Fest steht, dass Tobias aus seiner neuen Heimat nicht mehr weg will. „Ich finde die Luft ist hier schön. Du bist an der Ostsee und hast den Strand vor den Füßen. Außerdem gefällt mir, dass die Region Rostock so gut vernetzt ist und man schnell von A nach B kommt.“