Hans-Henning Richert

Zerspanungsmechaniker/in

SMW Spezialmaschinen und Werkzeugbau GmbH & Co. KG

Ich bin hier durchgestartet, weil mich nichts anderes so gereizt hat, als dass ich hier weggegangen wäre.
Realschule, Abitur, Lehre, Studium – so sieht das Leben von Hans-Henning Richert aus. Er stammt aus Prenzlau, kam aber für seine Berufsausbildung zum Zerspanungsmechaniker nach Neubrandenburg. Das passt gut als Vorbereitung auf ein Maschinenbaustudium, meint der 23-Jährige.

Erstmal was Praktisches zu machen und einen abgeschlossenen Beruf zu haben, bevor ich studiere, damit ich später weiß, wovon ich rede - das hatten meine Eltern mir geraten. Und jetzt stellt sich schon heraus, dass es das Klügste war, was ich machen konnte. Denn in meinem Bekanntenkreis hat einer die letzte Prüfung im Studium nicht geschafft – der hat jetzt gar nichts in der Hand. Im Internet hatte ich nach Firmen gesucht, die möglichst nah an meinem Zuhause liegen. So kam ich auf Neubrandenburg und SMW. Das steht für Spezialmaschinen und Werkzeugbau – wir stellen zum Beispiel Drehgestelle und Puffer für Eisenbahnen her. Ich stehe an der Maschine, drehe oder fräse, bearbeite eben das Metall. Dafür braucht man ein gutes Vorstellungsvermögen, räumliches Sehen, aber auch Physik und Jonglieren mit Zahlen. Den direkten Umgang mit den Maschinen lernen wir beim BUW, das ist eine Lehrwerkstatt hier in Neubrandenburg. Und unsere Fertigkeiten können wir dann hier im Betrieb gleich anwenden – ein Facharbeiter ist immer in der Nähe. Ich habe schon gemerkt, dass es für mich genau das Richtige ist. Ich werde auch nach dem Studium beim Metall bleiben, möchte planen und koordinieren – und weiß dann genau, was unten in der Werkhalle los ist.

Ausbildungsangebote in Mecklenburg-Vorpommern