Jennifer Schacht

Bild zum Portrait von Jennifer Schacht

"Ich bin hier durchgestartet, weil ich nicht irgendwohin wollte, wo alles fremd ist und ich mir alles neu aufbauen muss."


Naschendorf, Grevesmühlen, Schwerin – da sind die bisherigen Stationen in Jennifer Schachts Leben. Nach dem Realschulabschluss bewarb sie sich bei der Telekom in Schwerin und wollte Bürokauffrau werden. Mit diesem Beruf hat es nicht geklappt, aber sie hat einen anderen gefunden, der noch relativ neu ist und genauso viel Spaß macht: Kauffrau für Dialogmarketing.

Ich wollte einen Beruf im Büro finden – das wusste ich schon lange. Bei der Telekom habe ich mich beworben, weil das ein großer Konzern ist, ich glaube, da hat man immer Chancen auf einen guten Job. Jetzt lerne ich Kauffrau für Dialogmarketing – das ist echt umfangreich. In der Berufsschule haben wir zum Beispiel Rechnungswesen, Inventur, Datenbanken, Kundenbetreuung und Beschwerdemanagement. Aber wir lernen auch, wie man ein Gespräch führt oder wie man richtig spricht. Das alles können wir dann gleich in der Praxis anwenden, wenn wir hier im Callcenter am Telefon sitzen. Ich arbeite im sogenannten Inbound – das heißt, die Kunden rufen bei uns an mit ihren Fragen oder Anliegen. Man weiß natürlich vorher nie, worum es geht – da müssen wir flexibel sein, denn die Kunden kommen mit so vielen verschiedenen Problemen, sie kennen sich nicht aus, und wir müssen erstmal rausfiltern, worauf es ihnen ankommt. Und dann eine Lösung finden. Niemand kann alles wissen, deshalb helfen wir uns oft innerhalb des Teams weiter. Ja, und warum Schwerin? Ich bin ein Familienmensch und wollte gern hierbleiben. Deshalb habe ich mich auch erstmal im Umkreis beworben. Klar hoffe ich, dass ich hier nach der Ausbildung übernommen werde – die Chancen stehen wohl ganz gut.