Martin Möllmeier

Logopäde/in

Ich bin hier durchgestartet, weil ich mich hier willkommen fühle.
Die Ausbildung zum Logopäden an den SWS Schulen in Schwerin ist für Martin Möllmeier schon die zweite Ausbildung. Der gebürtige Oldenburger hatte bereits ein Pädagogikstudium absolviert, bevor er sich für diesen Weg entschied. Nun fühlt er sich richtig wohl.

Ursprünglich wollte ich Lehrer an einer Förderschule werden. Schon im Studium hatte ich den Schwerpunkt Sprachheilpädagogik gewählt. Als ich dann merkte, dass ich statt mit einer ganzen Klasse doch lieber mit einzelnen Kindern arbeiten würde, stand schnell die Richtung Logopädie fest. Ich hatte mich an verschiedenen Orten beworben – hier in Schwerin habe ich mich besonders willkommen gefühlt.
Jetzt im ersten Ausbildungsjahr bekommen wir die theoretischen Grundlagen. Im zweiten geht es mit der Praxis los, dann werden wir mit Kindern arbeiten, die hier an der Schule nebenan sind, und auch mit Patienten der benachbarten Klinik. Das finde ich sehr wichtig, denn in meinem Studium hatte ich viel Theorie, aber mir fehlte die Anwendung.
Als Logopäde versucht man ja, Sprech-und Stimmstörungen zu heilen. Wir lernen also die Anatomie kennen, außerdem Sprachstörungsbilder wie Lispeln oder Stottern, aber auch Grammatikstörungen oder ungesunden Stimmklang. Wir  wenden die entsprechenden Übungen gegenseitig an, üben den Umgang mit Patienten. Aber es ist natürlich wichtig, mit realen Fällen zu arbeiten. Das können Kinder sein, aber auch Erwachsene, zum Beispiel Patienten nach Schlaganfällen.
Die SWS-Schule selbst ist sehr modern und wirklich gut ausgestattet. Nach unserem Abschluss können wir hier ein Bachelor-Studium anhängen, das heißt, eine akademische Ausbildung. Das gibt einem natürlich nochmal ganz andere Möglichkeiten für die Zukunft. Ich finde es gut, dass noch nicht hundertprozentig feststeht, wo man später landet.
Zuerst war es eine Umstellung, hier zu leben. Aber inzwischen fühle ich mich wirklich wohl, und die Landschaft ist natürlich großartig.