Merle Töllner

Bild zum Portrait von Merle Töllner

"Ich bin hier durchgestartet, weil es hier tolle Möglichkeiten gibt, die ich woanders nicht gehabt hätte."


Merle Töllner ist neu in Mecklenburg-Vorpommern. Ihr Abitur machte sie in Nienburg, einem Ort zwischen Hannover und Bremen. Für ihren Berufswunsch Sport- und Fitnesskauffrau kam sie nach Rostock und lernt jetzt in der Yachthafenresidenz Hohe Düne.

Beruflich wollte ich etwas mit Sport machen. Ich dachte mir, vor einem Studium was Praktisches zu lernen, wäre gut. Ich hatte mich auch in einem anderen Hotel beworben, aber hier passte einfach alles. Ich wurde superfreundlich empfangen, konnte in alle Bereiche reinschauen. Jetzt in der Lehre arbeite ich hauptsächlich im Spa-Bereich, ich betreue die Gäste an den Fitness-Geräten, erstelle Trainingspläne, gebe Kurse zum Beispiel in Aqua-Fitness oder Nordic Walking, kümmere mich um Sauna-Aufgüsse und spezielle Anwendungen wie das Rasul-Bad. Daneben gehe ich auch in die Verwaltung, dort kann ich den kaufmännischen Teil meiner Ausbildung anwenden. Dazu gehören Rechnungswesen oder Marketing. Der Sport- und Fitnesskaufmann kümmert sich um die Abläufe im sportlichen Bereich, von der Planung bis zur Umsetzung: Wie werden die Angebote ansprechend gestaltet, vermarktet und finanziert? Ich will ja später kein Fitnesstrainer werden, sondern Sportmarketing studieren und dann in der Organisation eines größeren Vereins arbeiten. Was wir theoretisch in der Berufsschule lernen, setzen wir hier gleich in der Praxis um – das ist gut gekoppelt. Auch Fremdsprachen gehören dazu. Wir haben ja in der Yachthafenresidenz viele ausländische Gäste, vor allem Skandinavier. Und das ganze Umfeld ist hier viel schöner als dort, woher ich komme. Die Landschaft, das Meer, die Freizeitmöglichkeiten – das ist schon toll.