Philipp Fiehn

Bild zum Portrait von Philipp Fiehn

"Ich bin hier durchgestartet, weil ich die vielen Vorteile meiner Heimat für mich nutzen möchte."


Mit dem Abitur in der Tasche standen Philipp Fiehn alle Türen offen - er hätte überall studieren können. Doch eine Ausbildung schien ihm sinnvoller als Grundlage für das Berufsleben. Er wird Bankkaufmann bei der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin.

Das erste Mal, als ich mit der Finanzwelt in Berührung kam, war, als meine Eltern den Bau unseres Hauses planten. Die Finanzierung musste aufgestellt werden, und so lernte ich schon früh, dass Geld und Kredite im alltäglichen Leben eine große Rolle spielen. So kam es auch, dass ich während meiner Schulzeit mehrere Praktika bei Banken gemacht habe, wo ich einen genaueren Blick hinter die Kulissen werfen konnte. Zwar habe ich nach dem Abitur auch an ein Studium gedacht, aber ich fand es viel besser, das Gelernte gleich in die Tat umsetzen zu können, was bei einem Studium ja kaum möglich ist. Jetzt, am Anfang der Ausbildung, bekommen wir Auszubildende das Grundwerkzeug beigebracht und sind hauptsächlich im Service tätig. Die Mitarbeiter im Service sind die erste Anlaufstelle für die Kunden. Diese beraten sie, wenn es Fragen gibt, zum Beispiel zu Überweisungen, Daueraufträgen oder EC-Karten. Natürlich kann man noch nicht alles wissen, aber genau dafür haben wir ja einen Ausbilder. Oder wir holen uns Hilfe bei den Kollegen - die nehmen sich die Zeit, uns weiterzuhelfen. Später wird es dann Einsätze in die anderen Abteilungen geben, wo wir sozusagen das Geschäft im Hintergrund kennenlernen. Nach meinem Abschluss würde ich gerne die Weiterbildungsangebote der Sparkasse nutzen, um meinen beruflichen Aufstieg zu forcieren. Und das alles hier, wo ich zu Hause bin – besser geht es für mich nicht. Ich spiele seit vielen Jahren Handball, inzwischen bin ich auch Trainer und Schiedsrichter. Da gibt es eine große Verbundenheit. Ich habe hier alles, was mir wichtig ist.