Toni Kottke

Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice

Ich bin hier durchgestartet, weil ich mich hier auspauern kann.

Sich auspauern – das kann er als gelernte Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugshilfe jeden Tag. Toni ist einer, der anpackt. Er transportiert nicht nur leichte Möbel von A nach B, sondern auch schwere Waschmaschinen und Küchengeräte. Ausreichend Kraft und Kondition bringt der 26-Jährige als begeisterter Freizeitsportler mit. Auch rund drei Jahre nach seinem Abschluss kann sich Toni keine andere Arbeit vorstellen. Er hat bei der Möbelspedition Friedrich Kruse GmbH seinen Traumberuf gefunden. „Für mich ist körperliche Anstrengung wichtig. Ich könnte nicht den ganzen Tag im Büro sitzen.“

Angefangen hat alles, als ein Freund ihm von der damals neuen Ausbildung erzählte. Prompt ergriff Toni die Initiative und vereinbarte ein Bewerbungsgespräch. Bis heute kommt ihm bei der Arbeit keine Langeweile auf. Den typischen Alltag gibt es nicht. Da die Möbelspedition national sowie international tätig ist, bietet sie auch Übersee-Umzüge an. Damit bei der großen Reise über das Wasser nichts beschädigt wird, muss jeder Gegenstand besonders sorgfältig verpackt werden. Auch auf die Kunden muss sich Toni immer wieder neu einstellen. Gerade in Privathaushalten ist etwas mehr Feingefühl von Nöten. Egal ob Privat- oder Firmenumzug, auf eines kommt es für Toni immer an: Auffassungsgabe. „Wenn einer Hilfe braucht, kann man nicht einfach nur daneben stehen. Man muss von sich aus mitdenken und aufmerksam sein.“

Als Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugshilfe ist Toni ein echter Allrounder.
Er stellt die Möbel nicht nur an Ort und Stelle ab, sondern ist auch für deren Montage, das Installieren von Elektro-Geräten und Wasseranschlüssen zuständig. Nach seiner Ausbildung erhielt er, wie jeder Azubi, den kleinen E-Schein sowie den Abwasserschein.

Warum so viele Unternehmen Schwierigkeiten haben, Azubis für den Beruf zu finden, kann sich Toni nur vorstellen: „Ich glaube, dass sich viele davor scheuen, richtig anzupacken oder körperlich nicht so belastbar sind. Aber der Vorteil ist, man bleibt fit.“ Er kann Jugendliche nur dazu motivieren, sich für diesen Beruf zu entscheiden. Schließlich stehen die Zukunftschancen für einen Allrounder mit Köpfchen gut. Nach der Ausbildung sind sie in Küchenstudios, im Möbelhandel oder Umzugsunternehmen gern gesehen.

Toni ist bei der Möbelspedition in Schwerin geblieben. Die Abwechslung in dem 1874 gegründeten Familienbetrieb gefällt ihm. Und seine Heimat Mecklenburg-Vorpommern sowieso. „Ich bleib hier. Hier hast du die Ostsee, das Wasser und alles drum und dran. Ich bin auch nicht der große Stadtmensch. Städte wie Berlin und Köln wären nichts für mich.“

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